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Forum Junger Autoren Europas

Zur Zeit bereite ich die Schnitzeljagd für die Biennale des Staatstheaters Wiesbaden vor.

Eine Nachtwanderung von und mit den Teilnehmern des Forum junger Autoren Europas.

Das FORUM JUNGER AUTOREN EUROPAS bietet 20 jungen Dramatikerinnen und Dramatikern aus ganz Europa die Gelegenheit, vom 17. bis 27. Juni 2010 in einem englisch- oder deutschsprachigen Workshop zu arbeiten, ihre Stücke zur Diskussion zu stellen, die zum Festival eingeladenen Produktionen zu besuchen, Ideen und Erfahrungen mit anderen Autoren auszutauschen und an zahlreichen Diskussionen teilzunehmen. Das Forum junger Autoren wurde in den letzten Jahren von den Dramatikern Biljana Srbljanovic, Thomas Jonigk, Bernhard Studlar, Mark Ravenhill und Theresia Walser geleitet.

Für 2010 konnte für die Leitung des englischsprachigen Workshops erneut Mark Ravenhill gewonnen werden. Martin Heckmanns wird den deutschsprachigen Workshop leiten. Die Ergebnisse des Forums werden der Öffentlichkeit im Rahmen der Schnitzeljagd vorgestellt.

Die Ratte

Die eine ist bissig, die andere harmoniesüchtig. Die eine penibel, die andere chaotisch. Eine ist kinderlos und die andere schwanger. Maria und Isabell. Kleine Schwester, große Schwester.

Isabell und ihr Mann Richard besuchen Maria und deren Mann Nick in New York. Richard ahnt Querelen und plädiert für ein Hotelzimmer. Nein, sie wohnen bei Maria. Für den Notfall, falls die Situation unerträglich wird, ist das Codewort ‚Wildschwein‘ verabredet.

Maria hat einen minutiösen Freizeitplan für die Gäste aufgestellt. Doch dann sprühen die Funken zwischen den Schwestern, Sticheleien und Boshaftigkeiten, Unterstellungen und Provokationen. Ihre hart verteidigten Lebensträume erweisen sich als angreifbar und brüchig. Die Männer stehen hilflos daneben, und obwohl sie bloß helfen wollen, machen sie alles nur noch schlimmer. Aus dem Anrufbeantworter schallt der Telefonterror der Mutter. Und durchs Badezimmer flitzt eine Ratte.
SOS.
Als Richard dezent vom ‚Wildschwein‘ spricht, wird klar: jetzt geht es erst richtig los!



„Schnell und pointensicher hat Regisseur Thorsten Duit die Komödie am Rheinischen Landestheater inszeniert und damit dem alten Jahr bei der ausverkauften Premiere an Silvester einen beschwingten Abgang verschafft. Mit einem wunderbaren Schauspieler-Quartett für vier abgedrehte Menschen, die sich das Erwachsensein nur wie ein Mäntelchen umgehängt haben. In bester Screwball-Manier werfen sich Linda Riebau (Isabell) und Katharina Dalichau (Maria) in ihre Rollen. Und Stefan Dieckmann (Richard) und Rainer Scharenberg (Nick) sind nicht nur Sekundanten, sondern eigenständige Figuren.“

„Alle finden sie für die grotesken Situationen das richtige Maß, so dass eine Szene wie die Beerdigung der gebratenen Wachteln im Mülleimer so skurril wie anrührend wirkt: Isabell, die ausgebildete, aber erfolglose Schauspielerin besteht darauf, ein Gebet von Gretchen aus dem "Faust" zu sprechen und steigert sich in eine theatralische Darstellung hinein, die zu Recht Szenenapplaus bekommt.“
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 02.01.2010)

„Linda Riebau und Katharina Dalichau fechten einen Familienstreit aus, der von Sticheleien bis zu schlagkräftigen Auseinandersetzungen reicht. Dieses ausgeglichene Psycho-Duell macht das Stück sehenswert, da es beiden Schauspielerinnen gelingt, glaubhaft die Bandbreite an Spannungen zu verkörpern, die einer solchen Beziehung zugrunde liegen: Zuneigung und Hass, Verletzlichkeit und Egoismus, Selbstüberschätzung und Manipulationsdrang.“
(Westdeutsche Zeitung – 02.01.2010)

Hamlet

Premiere am 26. Februar im Theater Krefeld

Ein Skandal! Noch sind die Blumen auf dem Grab des Königs von Dänemark nicht verwelkt, da heiratet seine Witwe, Königin Gertrud, erneut – und zwar niemand anderen als den Bruder ihres verstorbenen Ehemannes! Kein Wunder, dass ihr Sohn Hamlet an den Hochzeitsfeierlichkeiten eher widerwillig teilnimmt. Als ihm dann noch auf geheimnisvolle Art und Weise zu Ohren kommt, der verhasste Onkel habe seinen Vater ermordet, sinnt Hamlet auf Rache: Sein Stiefvater soll sterben. Rasend vor Wut und auf der Schwelle zum wirklichen Wahnsinn tötet Hamlet versehentlich Polonius, Ophelias Vater. Nun wird der Rächer selber zum Gejagten. In einem letzten Amoklauf versucht Hamlet, seine Welt endgültig zu zerstören…

Hamlet: Beeindruckend vielschichtig

Frederik Leberle als Hamlet zeigt alle tiefen Gefühle, ohne sich darin zu baden. Ralf Beckord ist ein überaus energischer Geist des Vaters, ein echter Machtmensch, der sogar nach dem Tod bereit ist, seinen Sohn seinen Rachegelüsten zu opfem. Adrian Linke und Floriane Kleinpaß geben das Geschwisterpaar Laertes und Ophelia zunächst als unbeschwert tobendes Upper-Class-Geschwisterpaar, wandeln sich rasch und nachvollziehbar zum Rächer und zur wahnsinnig Liebenden. Einer der anrührendsten Momente der Aufführung: Ophelias Suizid. Der Theaterabend lässt die vielschichtige Geschichte schillern. Das Publikum spendet langen Applaus, mit vielen Bravo-Rufen und Getrampel.
(Westdeutsche Zeitung, 28. September 2009 - Kritik zur Premiere in Mönchengladbach)

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm

von Theresia Walser

Premiere: 19. März 2009 Theater Mönchengladbach

Ausstattung: Thorsten Duit
Bühne nach einer Idee von: Michael S. Kraus
Dramaturgie: Ulrike Brambeer

mit: Matthias Oelrich, Ralf Beckord und Christopher Wintgens

Kann und darf man das Böse darstellen? Dieser und anderen Fragen gehen drei Schauspieler vor Beginn einer Podiumsdiskussion nach, zu der sie eingeladen wurden, weil sie Figuren der jüngeren deutschen Geschichte gespielt haben: Franz Prächtl und Peter Söst feierten unlängst im Film große Erfolge als Hitler-Darsteller, Ulli Lerch gab den Goebbels. Was zunächst als harmloses Geplänkel unter Kollegen beginnt, wird schnell zu einer Grundsatzdebatte über das Thema Schauspielkunst und Theater überhaupt. Mehr noch: Ein unfreiwillig komischer Glaubenskrieg im Jargon der Kunstschaffenden entbrennt, der um essentielle Fragen des Theaterbetriebs kreist. Regietheater oder Werktreue? Wie frei ist die Kunst? Inwieweit muss man im Theater auf fremde Kulturen Rücksicht nehmen? Darf man beispielsweise auf der Bühne Seiten aus dem Koran reißen? Verharmlost man Hitler eher, wenn man ihn als Mensch zeigt, oder indem man aus ihm eine abstrakte Kunstfigur macht?

Theresia Walsers Schauspiel „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ gibt auf amüsante Weise einen Einblick in das Theaterleben mit all seinen vermeintlichen Helden und menschlichen Eitelkeiten.

Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

Ausstattung: Anja Imig
Musik: Juan Garcia
Dramaturgie: Peter Helling

mit: Johanna Sembritzki, Will Workman, Robert Brandt, Maria von Bismarck, Herbert Schöberl, Simon van Parys, Barbara Krabbe,
Heiko Buller, Stephan Herzberg, David Winter-Mozes

Probenvideo zum Lied der Rumpelwichte! [4.710 KB]

»Halt dir die Ohren zu, denn jetzt kommt mein Frühlingsschrei!«

Ronja wurde in einer wilden Gewitternacht geboren – ein Blitz spaltete dabei den Berg der Mattisburg in zwei Teile. Jenseits des tiefen Grabens haben sich die Räuber des Gegners Borka eingenistet, und diese will Ronjas Vater vertreiben. Als er Birk Borkasohn kidnappt, springt Ronja über den tiefen Schlund und bietet sich selbst als Tauschpfand für ihren besten Freund an. Damit bringt sie ihren Vater gegen sich auf. Tief enttäuscht flieht Ronja in den riesigen Wald, wo sie sich mit Birk in der Bärenhöhle einrichtet und bald von Wilddruden und Graugnomen bedroht wird. Der Winter kommt, und Mattis plagt die Reue um seine Tochter ... Dass alte Feindbilder überwunden werden können, erzählt diese spannende und berührende Geschichte: Es ist die Geschichte einer jungen Liebe zwischen erklärten Gegnern, die über manche Gräben – innere wie äußere – springen müssen, um ihr Glück zu finden.
Wie kaum eine andere Autorin spricht Astrid Lindgren die Sprache der Kinder: Ihre Helden sind lebendig, sind wie du und ich, sie haben Sorgen, die uns vertraut sind, sie erleben Abenteuer, bei denen wir sie fiebernden Herzens begleiten, sie können zanksüchtig, dickköpfig und liebevoll zugleich sein. »Ronja Räubertochter« ist sicher eine ihrer beliebtesten Figuren, denn sie ist zäh, selbstbewusst und gewitzt. Die Geschichte der zwei Räuberclans, die sich die Herrschaft über ihre Burg streitig machen und sich hinter alten Feindbildern verbarrikadieren, bewegt und verzaubert Jung und Alt in aller Welt.

Theater Lübeck

Dantons Tod

von Georg Büchner

Bühne & Kostüme: Michael S. Kraus
Musik: Juan Garcia
Dramaturgie: Vera Ring

mit:
Sven Seeburg, Christopher Wintgens, Frederik Leberle, Ronny Tomiska, Adrian Linke, Ralf Beckord, Stefan Diekmann, Jörg Malchow, Anja Barth, Ines Krug, Floriane Kleinpaß


"Dantons Tod" hält noch immer eine Frage am Leben: Resignation und Anpassung oder lieber Auflehnung - egal um welchen Preis? Wer sich je durch Büchners Drama gequält hat - immer den Erklärungsband griffbereit, um alle historischen Details zuordnen zu können -, der ist dem Regisseur für diese Inszenierung dankbar. Sie ist frisch, frech, kurzweilig. (...) Duit hat den Text stark gestrafft, hat den Gesellschaftsfrust von 2008 als Klammer eingeführt. Die Französische Revolution könnte im deutschen Wohnzimmer toben - wenn da jemand Stellung bezöge. Aber Dantons Appell: "Die Republik ist in Gefahr" ist hier nur TV-Wirklichkeit. (Rheinische Post über die Premiere in Krefeld)

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Theater Krefeld

Sweet Charity


Theater Heilbronn

Musikalische Leitung: Nikola Kemmer
Ausstattung: Michael S. Kraus
Choreografie: Veruschka Hall

mit: Johannes Bahr, Ramin Dustdar, Bernhard Hackmann, Angelika Hart, Alexander von Hugo, Julia Klotz, Dorothee Lochner, Yvonne Luithlen, Ingrid Richter-Wendel

Probenvideo: Julia Klotz als Sweet Charity! [1.783 KB]

Das Amüsiermädchen Charity glaubt auch nach Jahren in ihrem Job noch immer an die ewige Liebe, gerät aber stets an Männer, die sie ausnutzen. Von ihren Freundinnen für naiv und unbelehrbar gehalten, macht sie zufällig die Bekanntschaft eines italienischen Filmstars. Diesen inspiriert sie mit ihrer unverdorbenen Art und animiert ihn dazu, sich mit seiner Ex-Freundin zu versöhnen. Doch auch diese Tat wird ihr nicht gedankt. Auf der Suche nach einem beruflichen Ausweg lernt Charity den Versicherungsvertreter Oscar kennen, der sich in sie verliebt. Sie verabschiedet sich schließlich von ihrem alten Leben, bereit zum Aufbruch an neue Ufer. Dorthin gelangt sie aber erst, nachdem sie eine weitere Hürde auf ihrem Weg zum Glück genommen hat... Das Musical, das insgesamt für 12 Tony Awards nominiert wurde, basiert auf Federico Fellinis Film ›Die Nächte der Cabiria‹, das Neil Simon mit großem Erfolg für die Bühne bearbeitete. Die Geschichte vom kleinen Glück, das sich nach Widerständen schließlich doch erfüllt, wurde 1969 mit Shirley MacLaine in der Hauptrolle verfilmt. Bei »Sweet Charity« war 1983 zum ersten Mal die Orchesterformation unter dem Musikalischen Leiter Nicolas Kemmer zu hören, die seitdem alle Musical-Produktionen am Theater Heilbronn begleitet. 25 Jahre danach ist »Sweet Charity« zum zweiten Mal auf der Heilbronner Bühne zu sehen.

Fotos Sweet Charity

Sweet Charity

6 Tanzstunden in 6 Wochen

Barbara Trommer, Tobias J. Lehmann


Schauspielhaus Leipzig

Lily, eine rüstige Rentnerin, die keine Lust hat, sich zum ausrangierten alten Eisen zu zählen, will ihr Leben verändern:Bei der Agentur „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mietet sie sich einen Tanzlehrer, der zu ihr nach Hause ins Wohnzimmer kommt.

Gerechnet hat sie allerdings nicht mit einem schrägen Typen wie Michael Minetti. Der ist 40 Jahre alt, ehemaliger Revuetänzer und von einer dermaßen entwaffnenden Schlagfertigkeit, dass Lily ihn bei der ersten Begegnung gleich wieder vor die Tür setzen will. Doch zwischen diesen beiden „Solisten ihres Lebens“, die gleichermaßen verletzlich wie scharfzüngig sind, entspinnt sich, Tanzschritt für Tanzschritt, eine wunderbare Freundschaft.

Swing – Tango – Walzer – Foxtrott – Cha-Cha-Cha. Beherzt ausschreitend und sich anschmiegend, stichelnd und plaudernd werden sie immer neugieriger aufeinander und kommen sich näher und das Aufdecken der jeweiligen Lebenslügen verleiht ihrer Beziehung seelische Tiefe. Durch den Schritt aufs Parkett wird Lily selbstsicherer und wirft einengende Konventionen über Bord: Wen stört es schon, dass bei der Nachbarin der Kronleuchter wackelt? Und was die Leute denken, wenn Lily aufgebrezelt zum Tanztee erscheint?

Unter der Gürtellinie

Adrian Linke, Stefan Diekmann


Vereinigte Bühnen Krefeld / Mönchengladbach

Drei Männer in einer Fabrik in der Wüste: Produktionsprüfer Hanrahan, sein Vorgesetzter Merkin und der neu angekommene zweite Prüfer Dobbitt müssen in der Isolation miteinander auskommen. Doch bald bestimmen Rivalität, Misstrauen und Verrat das Zusammenleben. Merkin versteht es glänzend, die beiden Kollegen gegeneinander auszuspielen und für seine Zwecke einzusetzen. Die Untergebenen lernen schnell und beginnen dasselbe grausame Spiel untereinander – zwielichtige und brüchige Konstellationen entstehen. Wie kann man dieser Welt entkommen? Das Fabrikgelände ist umzäunt und von bewaffneten Wachen umstellt, gelbe Augen geheimnisvoller Tiere leuchten in der Dämmerung jenseits des Zauns, der Fluss, der das Gelände durchkreuzt, ist verseucht, in der Luft schwirren Insekten. Doch Hanrahan will zurück zu seiner Familie. Ausgerechnet den einzigen Kontakt zur Außenwelt, die Briefe seiner Frau, missbraucht Merkin für einen besonders perfiden und menschenverachtenden Plan, um Hanrahans „Flucht“ zu verhindern.

In surrealen Bildern und komischen Situationen, die an Beckett und Kafka erinnern, zeigt der amerikanische Dramatiker Richard Dresser Menschen, die in einem undurchschaubaren Machtapparat jeden Kampf nur verlieren können.

Presse

Fotos Unter der Gürtellinie

Unter der Gürtellinie

Sommer vorm Balkon

Doreen Nixdorf, Alexandra Finder, Sebastian Muskalla


Staatstheater Wiesbaden

Deutsche Erstaufführung der Theaterfassung von Wolfgang Kohlhaases "Sommer vorm Balkon" nach dem Film von Andreas Dresen

Nike und Katrin wohnen im gleichen Haus. Nike hat einen Balkon. Der wird jeden Abend zum Ort, an dem die Wünsche, die Träume und der Duft des Rotweins in den Himmel steigen. Denn so rosig ist das Leben sonst nicht. Katrin läuft sich die Hacken ab nach einem Job. Die kesse Nike pflegt alte Leute. Sie mag ihre Arbeit, aber ihr fehlt der Mann, der öfter als nur einmal mit ihr frühstückt. Ronald heißt das Erdbeben, das eines Tages in ihr Leben platzt. Er ist Truckerfahrer mit markigen Sprüchen und eigenwilligen Ansichten über Frauen. Nike ist glücklich. Katrins Leben ist gerade eine Kette von Tiefschlägen. Nike kriegt davon nicht viel mit. Abends sitzt jetzt Ronald auf ihrem Balkon. Am Ende ist es immer noch Sommer und der Mond scheint unverschämt. Auf Nikes Balkon sitzt jetzt wieder Katrin. Ronald gibt es nicht mehr. Dafür Wünsche, Träume und Rotwein.

Andreas Dresens Film 'Sommer vorm Balkon' bescherte den Kinobesuchern mitten im Winter 2006 einen herzerwärmenden Vorgeschmack auf die sommerliche Leichtigkeit des Seins. Die Presse lobte das 'sensationelle Drehbuch' und bescheinigte dem Autor, ihm sei eine 'witzig-charmante Komödie der Extraklasse' gelungen. Schon vor dem Kinostart hatte die Jury des Internationalen Filmfestivals San Sebastian Wolfgang Kohlhaase den Preis für das beste Drehbuch zugesprochen. Kohlhaase ist Spezialist für lakonische Dialoge, die mitunter von einer verblüffenden Absurdität sind, wie sie nur das Leben schreibt. Mit 'Sommer vorm Balkon' ist ihm eine lebenspralle Geschichte geglückt, die soziale Genauigkeit, Herzlichkeit und trockenen Witz verbindet.

Fotos Sommer vorm Balkon

Sommer vorm Balkon

Presse

Presse

Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten

von Alessandro Barrico
eine szenisch-musikalische Reise im Rahmen der Novellenbar
Premiere am 6. Mai in der Neuen Szene des Schauspielhaus Leipzig
mit Stefan Kaminsky

Pünktchen und Anton

nach Erich Kästner
Ausstattung: Marion Hauer
Musik: Juan Garcia
Theater Heilbronn
Premiere: 10. März 2007

Die lustige Witwe

von Franz Lehar
- Dialogregie -
Oper Leipzig
Regie: Francesco Negrin
Premiere: 9. Dezember 2006

Draußen tobt die Dunkelziffer

von Kathrin Röggla
Ausstattung: Birgit Stoessel
Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 18. November 2006

Die Abenteuer des Zorro

von Thorsten Duit
Ausstatung: Franziska Weiske
Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau
Freilichtbühne
Premiere: 1. Juli 2006

Begnadete Körper

von Thorsten Duit
Musik: Juan Garcia
Bühne: Horst Vogelgesang
Kostüme: Katja Schröder
Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 27. Mai 2006

Bis Denver

von Oliver Bukowski
Ausstattung: Birgit Stoessel
Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 18. Mai 2006

Das Maß der Dinge

von Neil LaBute
Ausstattung: Horst Vogelgesang
Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 23. November 2005

Sonny Boys

von Neil Simeon
Ausstattung: Thomas Pekny
Theater Heilbronn
Premiere: 24. September 2005

Herr Paul

von Tankred Dorst
Ausstattung: Marion Hauer
Schauspielhaus Leipzig, Neue Szene
Premiere: 6. Juni 2005

Schiller unplugged

ein Projekt von Thorsten Duit
Ein Nachmittag von mit bei Schiller
Ausstattung: Mathias Rümmler
Musik: Ralf Siedhoff
Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 4. April 2005

König Drosselbart

von Horst Hawemann
Ausstattung: Diana Pähler
Schauspielhaus Leipzig
Weihnachtsmärchen
Premiere: November 2005

Ladies Night

von S. Sinclair & A. McCarten
Ausstattung: Tom Musch
Choreografie: Veruschka Hall
Schauspielhaus Leipzig, Sommertheater
Premiere: 26. Juni 2004

Die letzte Botschaft des Kosmonauten

Von David Greig
Ausstattung: Tom Musch
Schauspielhaus Leipzig, Neue Szene
Premiere: 23. Januar 2004

Lady Macbeth

ein Monolog
anlässlich des 25. Bestehens des Theaters
Schauspielhaus Bochum
am 12./13. Oktober 2003

Sekretärinnen

Ein Liederabend von Franz Wittenbrink
Ausstattung: Tom Musch
Choreografie: Veruschka Hall
Theater Rudolstadt
Premiere: 6. September 2003

... und ewig grüßt der Weihnachtsmann

Keine Stille Nacht
Schauspielhaus Leipzig, Neue SzenePremiere: 26. Dezember 2002

Wildfremd

Uraufführung
von Shenia Keil
Ausstattung: Peer Boysen
Schauspielhaus Leipzig, Neue Szene
Premiere: 16. Dezember 2002

Gagarin Way

deutsche Erstaufführung
von Gregory Burke
Ausstattung: Mathias Rümmler
Schauspielhaus Leipzig, Horch und Guck
Premiere: 27. September 2002

crux credo

von Thorsten Duit
ein Abend mit 12 Seniorinnen über das Sterben
im Rahmen der Themenwoche "Altern und Beschleunigung"
Bühne: Thomas Weinhold
Kostüme: Claudia Schinke
des Schauspielhaus Leipzig
Premiere: 31. Mai 2002

Ein Genie bin ich selber

Ein Hanns Eisler Abend
musikalische Leitung: Jens-Uwe Günter
Schauspielhaus Leipzig, Floßplatz
Premiere: 9. Mai 2002

Favourite things

Richard Rodgers Gala
musikalische Leitung: Stephan König
Bühne: Thomas Weinhold
Kostüme: Claudia Schinke
Abschlußabend der Musical-Studenten der
Mendelsohn-Bartholdy Musikhochschule Leipzig
Premiere: 4. Mai 2002

norway.today

von Igor Bauersima
Bühne: Thomas Weinhold
Kostüme: Claudia Schinke
Schauspielhaus Leipzig, Neue Szene
Premiere: 23. Januar 2002

Wenn Engel rufen ...

von Thorsten Duit
ein szenisch-musikalischer Abend
musikalische Leitung: Simone Danailowa & Bastian von der Linde

Schauspielhaus Leipzig, Neue Szene
Premiere: 17. Dezember 2000

Elixier

Musical von Kati Naumann und Tobias Künzel
musikalische Leitung: Bastian von der Linde
Choreografie: Veruschka Hall
Bühne: Anette Montag
Kostüme: Claudia Schinke

Premiere: 27. Mai 2000
Freilichtbühne Coesfeld

König Ubu

von Alfred Jarry
mit Dum Spiro Spero! (studentische Theatergruppe)
Premiere: 7. Mai 1999

Hair

von Ragni, Rado &MacDermot
musikalische Leitung: Daniel Behrens
Ausstattung: Claudia Schinke
Freilichtbühne Coesfeld
Premiere: 6. Juni 1998

Innereien

von Thorsten Duit
mit Dum Spiro Spero! (studentische Theatergruppe)
Premiere: 12. April 1997

Liebe oder lieber lassen?

eine sexuelle Revue
mit Dum Spiro Spero! (studentische Theatergruppe)
Premiere: 19. Januar 1996

Fotos

6 Tanzstunden in 6 Wochen

It's Showtime

nach "Comedians" von Trevor Griffiths
mit Dum Spiro Spero! (studentische Theatergruppe)
Premiere: 29.Oktober 1994